Querschiff , Querhaus, in mittelalterlichen * Basiliken (11.-13. Jh.) der zwischen * Hauptschiff und * Chor quer zum * Langhaus verlaufende Raum.
Das Querschiff kann ein-, zwei- oder dreischiffig sein und ragt oft beidseitig über die Bauflucht des Hauptschiffs hinaus, wodurch ein kreuzförmiger Grundriss entsteht. Die Kreuzungsstelle zwischen Hauptschiff und Querschiff heißt * Vierung. Bei einer als * Ostung bezeichneten Bauweise verläuft das Querschiff in N-S-Richtung. Manchmal wird den im Querschiff befindlichen Portalen die gleiche Bedeutung beigemessen wie den im Westen der Kirche gelegenen.
E. KAEMMERLING, Ikonologie der römischen Querhausbasilika, in: Röm. Quartalschrift 67, 1972; E. LEHMANN, Zu Q., Vierung u. Doppeltransept in der karoling.-otton. Architektur, in: Acta Historiae Artium 28, 1982.
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