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Radleuchter , im Mittelalter gebräuchlicher, von der Decke hängender Kerzenleuchter in der Form eines Speichenrades. Radleuchter mit breitem bandförmigem Reifen ähneln einer * Krone ("Lichtkrone"); davon abgeleitet ist die Bezeichnung * Kronleuchter. Ein besonders schöner, im 1. Drittel 12. Jh. aus vergoldetem Kupfer hergestellter Radleuchter mit einem Durchmesser von ca. fünf Metern befindet sich in der katholischen Pfarrkirche Großcomburg, nahe Schwäbisch Hall-Steinbach.
W. ARENHÖVEL, Der Hezilo-Radleuchter im Dom zu Hildesheim, Berlin 1975 (Rezension G. Bauer, in: Kunstchronik 29, 1976); H. APPUN, R. und Antependium, in: Schatzkammern in Dtl., Österr. u. der Schweiz, Düsseldorf 1984.
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