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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Rahel , Rachel, hebräisch, "Mutter", jüngere Tochter Labans, der ein Bruder * Rebekkas war.

Rebekka, die Frau * Isaaks, durchkreuzte den Plan ihres Mannes, den von Gott erhaltenen Segen an * Esau, seinen Erstgeborenen, weiterzugeben, sondern half ihrem Lieblingssohn * Jakob durch Betrug zum Segen. Jakob musste deshalb vor Esau fliehen und begab sich nach Haran, um eine Zeit bei seinem Onkel Laban zu verbringen. Außerhalb des Ortes traf Jakob beim Brunnen auf die schöne Rahel. Jakob und Rahel verliebten sich, und der Jüngling hielt um die Hand seiner Kusine an. Laban machte seine Zustimmung von der Bedingung abhängig, dass Jakob ihm vor der Heirat sieben Jahre lang diene.

Nach Ablauf der Zeit führte ihm Laban aber statt der versprochenen Rahel seine ältere Tochter Lea verschleiert zu. Um Rahel zur Frau zu bekommen, musste Jakob weitere sieben Dienstjahre in Kauf nehmen. Als Laban danach vorschlug, Jakob solle noch weiter für ihn arbeiten, willigte dieser ein, verstand es aber, sich für die jahrelange Arbeit zu entschädigen (* Jakob).

Da Jakob und seine Frau Rahel lange Zeit keine Kinder bekamen, führte Rahel ihrem Mann ihre Leibmagd Bilha zu, da damals auch Söhne von Leibmägden als Kinder ihrer Herrinnen anerkannt wurden. Nachdem seine erste Frau Lea sechs Knaben und einem Mädchen das Leben geschenkt und auch die Leibmägde je zwei Knaben geboren hatten, bekam schließlich auch Rahel ihren ersten Sohn. Er wurde Josef getauft und später * ägyptischer Josef genannt. Auf einer * Wallfahrt brachte Rahel dann ihren zweiten Sohn zur Welt, der den Namen Benjamin, "Glückskind", erhielt. Sie selbst starb bei der Geburt, in der Nähe Bethlehems, wo sie auch begraben wurde (* Genesis 29, 1 ff.).

Die zwölf Söhne Jakobs gelten als Väter der zwölf Stämme Israels, wobei der ägyptische Josef übergangen und das Geburtsrecht auf dessen Söhne, Manasse und Ephraim, übertragen wurde. (Da in der Literatur von Eheschließungen berichtet wird, die durch das Zusammentreffen junger Leute an einem Brunnen zustande kamen, gilt in der Bildenden Kunst das Motiv "Frau am Brunnen" als Liebespfand und Verlobungssymbol.)

H. SACHS, E. BADSTÜBNER, H. NEUMANN, Erklärendes Wörterbuch zur christlichen Kunst, Hanau o. J.


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