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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Rechenpfennige , münzenähnliche * Jetons aus unedlem Metall, die seit dem Mittelalter gemeinsam mit dem Rechenbrett (* Abakus) als Rechenhilfe Verwendung fanden. Hauptprägeort war seit dem 15. Jh. Nürnberg. In Süddeutschland und Österreich wurden die Rechenpfennige auch Raitpfennige oder Raitgroschen genannt, von mittelhochdeutsch raiten, "rechnen".

R., in: Mitteilungen der Bayer. Numismatischen Ges. München 35, München 1917.


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