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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Reiskorndekor , Reiskornmuster, Reisporzellan, französisch grain de riz, "Reiskorn",

Bezeichnung einer Verzierungsart von Keramiken, mit länglich ovalen, reiskornähnlichen durchscheinenden Stellen. In den bei der Herstellung mit Durchbrüchen versehenen Keramiken bleibt die Glasurmasse haften und wird beim Glasurbrand glashart. Die kornförmigen Stellen kommen bei Gegenlicht besonders gut zur Geltung. Reiskorndekor kannte man schon im 12. Jh. in Persien und Indien. Im 18. Jh. kam Reiskorndekor auch in China in Mode. Mit der * Ostindischen Kompanie gelangten solche Keramiken dann vor allem über die Handelsstation Gombroon am Persischen Golf (heute Bandar Abbas, an der iranischen Südküste) nach Mitteleuropa. Mit Reiskorndekor verzierte Keramik wird deshalb bisweilen auch "Gombroon-Ware" genannt.

E. ZIMMERMANN, Chinesisches Porzellan und die übrigen keramischen Erzeugnisse Chinas, 2 Bde., Leipzig 1923.


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