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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Römer , erstmals in der 2. Hälfte 15. Jh. in Kölner Inventaren erwähntes pokalförmiges Weinglas.

Der von niederländisch roemen, "rühmen", abgeleitete Name bezieht sich vermutlich auf die mit erhobenem Glas ausgesprochenen Trinksprüche. Alte Römer bestehen aus * Waldglas und sind von leicht bräunlicher oder grünlicher Farbe. Es gibt verschiedene Ausführungen von Römern. Die häufigste Form besteht aus einer kugeligen * Cuppa über einem breiten, mit Nuppen (* Nuppenglas) besetzten zylindrischen, meist hohlen * Schaft, an den ein aus einem Glasfaden gewickelter, konisch nach unten sich verbreiternder hohler Standfuß anschließt. Die Nuppen weisen manchmal eine mit Stempeln vorgenommene Einpressung auf, so dass ihre Oberfläche wie eine Brombeere geformt ist (Beerennuppe).

F. RADEMACHER, Die deutschen Gläser des Mittelalters, Berlin 1933; Das Weingefäß im Wandel der Jahrtausende, Kat. Stuttgart 1966; A.-E. THEUERKAUFF-LIEDERWALD, Der Römer, Studien zu einer Glasform, in: Journal of Glass Studies X, 1968, XI, 1969; Glaskunst vom MA bis zum Historismus, Kat. Bremen 1987.


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