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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ruinenmarmor , zumeist aus Ferrara/Italien oder Klosterneuburg/Österreich stammender Marmor, bei dem nach dem Schleifen und Polieren dunkle Gebilde zu sehen sind, die den Eindruck erwecken, es handle sich um zum Teil verfallene Häuser, Kirchen oder Burgen. Polierte Platten aus Ruinenmarmor wurden bereits in der Renaissance, besonders aber im Barock als Einlagen verwendet, z. B. in * Kabinettschränken. Beliebt waren auch Platten aus Ruinenmarmor für Tische und Anrichten.

E. v. PHILIPPOVICH, Ruinenmarmor, in: Kuriositäten Antiquitäten, Braunschweig 1966.


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