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Saftfarben , alter Ausdruck für organische Farben, die aus farbigen Pflanzensäften gewonnen wurden, z. B. Färberwaid, * Indigo und * Krapp. Gleichfalls seit alters her verwendet wurden die Säfte der Blaubeere (Heidelbeere), des Holunders und der Saft roter Rüben; auch Tabakabsud sowie Tee und Kaffee dienten zum Färben.
G. WAGNER, Das Färben mit dt. Pflanzen, Berlin 1936; E. E. PLOSS, Ein Buch von alten Farben, Heidelberg, Berlin 1977; H. KÜHN, M. KOLLER, H. ROOSEN-RUNGE, R. E. STRAUB, Farbmittel. Buchmalerei. Tafel- und Leinwandmalerei, Reclams Handb. der künstl. Techniken, Bd. 1, Stuttgart 1984; A. KNOEPFLI, O. EMMENEGGER, M. KOLLER, A. MEYER, Wandmalerei. Mosaik, Reclams Handb. der künstl. Techniken, Bd. 2, Stuttgart 1990.
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