Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen.  
 Volltextsuche: nur in der Begriffsliste suchen

Saphir , griechisch, * Edelstein, meist blaue Variante des Korunds.

Unter den blauen Saphiren sind die so genannten "kornblumenblauen" Steine am wertvollsten. Im gemmologischen Sinn heißen alle Korunde mit Edelsteinqualität Saphire, mit Ausnahme der rosa und roten Varietäten, die als Rubine bezeichnet werden, und der orangefarbenen Steine mit rosa Komponente, die man im Fachjargon "Padparadscha" nennt (Lotosblütenfarbe). Padparadscha ist das singhalesische Wort für Lotosblüte. Weiße Saphire werden, abgeleitet aus dem Griechischen, auch als "Leukosaphire" bezeichnet und dienen als Diamantersatz. Die Härte des Saphirs übertrifft nur der Diamant. * Gemugelte, d. h. ohne * Facetten gewölbt geschliffene blaue Saphire (* Cabochonschliff) weisen bisweilen einen schönen * Asterismuseffekt auf, ähnlich den Rubinen. Im Mittelalter war der Saphir besonders für Bischofsringe beliebt. Der im 14. Jh. lebende Conrad v. Megenberg warnte allerdings davor, dass sich der Stein trübe, wenn sich sein Träger nicht eines keuschen Lebens befleißige.

W. SCHUMANN, Edelsteine u. Schmucksteine, BLV Bestimmungsbuch, München 1991.


<< Santiago Matamoros Sapientia >>


Der Kunstbegriff des Tages per E-Mail!
Auf Wunsch senden wir Ihnen regelmäßig einen Begriff aus dem Kunstlexikon
per E-Mail zu. Zur Anmeldung »

Schmuckwissen>>


Aktuelle Objekte:

MARC CHAGALL >

SONIA DELAUN... >



Aktuelle Objekte:

Michael Powolny >

WILHELM VON ... >