|
|
|
Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
|
| Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen. |
Aulos , (Mz. Auloi), griechisch, "Röhre".
Name eines Blasinstruments des Altertums. Genaugenommen handelt es sich um keine Flöte. Der Aulos besteht aus einer langen zylindrischen oder leicht konischen Röhre mit je vier Grifflöchern an der Ober- und einem Loch an der Unterseite. Er hat kein Mundstück wie die Flöte, sondern ein doppeltes Rohrblatt, ähnlich einer Schalmei oder Oboe. Meist wurden zwei Aulos gleichzeitig gespielt und die beiden Instrumente beim Spielen V-förmig vom Mund weg auseinandergehalten, gestützt auf eine Binde, die man um den Hinterkopf band. Der griechische Musiker Olympos soll den Aulos um 750 v. Chr. erfunden haben. Bei Darstellungen griechischer Musiker, z. B. auf Vasen des * Rotfigurigen oder * Schwarzfigurigen Stils, sind am häufigsten Kithara- oder Aulos-Spieler (auf zwei Auloi spielend) wiedergegeben. Umgangssprachlich werden zwei zugleich gespielte Auloi als "Doppelflöte" bezeichnet.
|
|
Der Kunstbegriff des Tages per E-Mail!Auf Wunsch senden wir Ihnen regelmäßig einen Begriff aus dem Kunstlexikon per E-Mail zu. Zur Anmeldung »
|
|
| |
|
| |