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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Aumonière , (deutsch: Almosentasche), von aumône, "Almosen".

Vom 13.-15. Jahrhundert von der Nobilität als Teil der Tracht getragene reich bestickte Tasche. Sie wurde entweder am Gürtel (* Bursa) oder an einer Kordel bzw. dünnen Kette über eine Schulter geschlungen getragen. Die Bezeichnung Aumonière stammt daher, weil in ihr u. a. die kleinen Münzen (für Almosen) aufbewahrt wurden (Silber- und Goldmünzen trug man in dem im Gürtel befindlichen Geldbeutel). 

A. SCHNÜTGEN, Gestickte Aumonièren des 14. Jh. in Xanten, in: Zeitschrift für christliche Kunst 15, 1902.


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