Schachbrettdekor
1) Ornamentform aus aneinandergereihten quadratischen Flächen mit schachbrettartiger Hell-Dunkel-Musterung. Der Schachbrettdekor war schon um die Wende vom 2. zum 1. Jt. im Orient sowie in der protogeometrischen und ferner in der * Geometrischen Periode der griechischen Kunst gebräuchlich. Beliebt war der Schachbrettdekor auch in der Romanik (Würfelfries) als flächendeckendes Ornament.
2) * Marketeriearbeiten des 17.-19. Jh. in Form von Quadraten, die abwechselnd aus hellem und aus dunklem Holz bestehen. Nicht richtig ist es, für den Schachbrettdekor den Terminus * Parketterie zu verwenden.
E. H. GOMBRICH, Ornament u. Kunst, Stuttgart 1982.
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