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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Schild , der, seit der Antike bei Kampfhandlungen zur Abwehr von Hieben und Stichen meist mittels Handgriffen mit der linken Hand geführte flächige Schutzwaffe von konvexer Form.

Während die Schilder im Frühmittelalter oft längsformatig und hoch waren, nahm ihre Größe ab, je umfassender der Ritter durch die Rüstung geschützt war. Vgl. * Rondatsche, * Setzschild, * Tartsche. Zur leichteren Unterscheidung der gleichförmig ausgeführten Rüstungen wurde der Schild des Ritters ursprünglich mit Symbolen versehen, die für den Träger typisch waren. Diese Kennzeichnung führte später zur Ausbildung der * Wappenschilde (* Heraldik).

H. NICKEL, Der mittelalterl. Reiterschild d. Abendlandes, Diss. Berlin 1958; J. SCHÖBEL, Helme u. S., Dresden 1974.


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