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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Schlachtenbild , Schlachtenstück. Bei der Bildgattung handelt es sich im allgemeinen um die Darstellung eines Kampfes Mann gegen Mann, zu Pferd oder zu Fuß.

Darstellungen von auf dem Meer ausgetragenen Schlachten werden gewöhnlich als Seegefecht oder Seeschlacht bezeichnet, selten mit dem allgemeinen Terminus * Seestück. Schlachtenbilder geben entweder ein bestimmtes historisches Ereignis wieder (* Historienmalerei), oder sie wurden nur wegen des Kampfgetümmels und der damit verbundenen eindrucksvollen Szenen gemalt. Die farbenfrohen Uniformen und blitzenden * Harnische sorgen bei den meist großformatigen Gemälden für eine dramatische Bildwirkung. Schlachtenbilder erfreuten sich besonders im 19. Jh. großer Beliebtheit und waren meist zur Ausstattung von Repräsentationsräumen bestimmt.

W. HENZE, Studien zur Darstellung der Schlacht u. des Kampfes in den Bildkünsten des Quattrocento u. Cinquecento in Italien, Diss. München 1969; M. H. BRUNNER, A.-J. GROS, Die napoleon. Historienbilder, Diss. Bonn 1979; M. MÜLLER, In hoc signo vinces. Schlachtendarstellungen an süddt. Kirchendecken im 18. Jh. Funktion u. Gesch.interpretation, Diss. Tübingen 1986; M. PFAFFENBICHLER, Das S. im ausgehenden 16. u. 17. Jh., Diss. Wien 1986.


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