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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Schleifgöd . Bei der Freisprechung des Lehrlings durch die * Zunft nahmen sich zwei als * Göden (Paten) bestimmte Gesellen des Jugendlichen an.

Die "Taufe" des neuen Gesellen übernahm der so genannten "Schleifpfaffe". In seiner meist lustigen und derben "Predigt" fehlte es nicht an guten Ratschlägen. Der von allen erwartete Umtrunk befand sich in der großen * Schleifkanne. Die beiden Schleifgöden sorgten am Ende der feuchtfröhlichen Feier dafür, dass der freigesprochene Lehrling gut nach Hause kam.


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