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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Schleifkanne , Schenkkanne, 30-75 cm hohe, nach oben sich verjüngende Zinnkanne mit Deckel.

Oft sind drei figürliche Standfüße ausgebildet, die aber wegen des großen Gewichts der vollen Kanne meist am Fußring angebracht sind und mit diesem in gleicher Ebene abschließen. Schleifkannen wurden bei * Zunft- und * Gildenzusammenkünften verwendet. Am Deckel befindet sich als Bekrönung häufig eine für das jeweilige Handwerk typische Figur. Auch eingravierte Darstellungen und Inschriften nehmen im Allgemeinen auf die betreffende Zunft Bezug. Das "Heranschleifen" des Biers vom nächsten Gasthaus in der schweren Schleifkanne war meist die mühevolle Aufgabe der Lehrjungen. Um die unhandlichen Kannen beim Füllen der Gläser nicht anheben zu müssen, verfügen sie über einen Zapfhahn ("Lasshahn").

E. PICHELKASTNER, Zur Formengeschichte der Schleifkannen, in: Dresdener Kunstblätter 8, H. 6, 1984; L. MORY, Schönes Zinn, München 1972; H. ROTH, Von alter Zunftherrlichkeit, Rosenheim 1981; D. NADOLSKI, Zunftzinn, München 1988.


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