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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Schnürleib , Schnürbrust, Schnürmieder, Form des Korsetts.

Der Schnürleib folgte im 17. Jh. auf das Mieder, das aus einem mit Stoff überzogenen Metallgerüst bestand. Im 18. Jh. gab es den hinten geschnürten englischen Schnürleib und den sowohl vorn wie auch hinten geschnürten französischen Schnürleib. Eine zusätzliche Verstärkung bildeten in das Kleid eingearbeitete Stangen aus * Fischbein, Corsage genannt. Durch zu enge Einschnürung befiel die Damen häufig Übelkeit bis hin zur Ohnmacht. Daher fanden die so genannten * Riechfläschchen Verwendung. Vgl. * Schlagbalsam.


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