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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Schrötling , gestanzter Rohling für eine von Hand aus zu schlagende Münze.

Bei der bis Beginn 16. Jh. gebräuchlichen Technik wurde ein in der gewünschten Münzgröße vorbereitetes ausgeglühtes Stück Münzmetall, der so genannte Schrötling, zwischen den im Prägeamboss befindlichen Unterstempel und den Überstempel gelegt. Mit einem Hammerschlag auf den Überstempel erfolgte die gleichzeitige Prägung beider Seiten der Münze oder Medaille.


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