Serpentin , von lateinisch serpens, "Schlange",
abgeleitet von der in sich geflammten, oft geschlängelt wellenförmigen Zeichnung, auf die sich der Name Serpentin, mit der Bedeutung "Schlangenstein", bezieht. Das Mineral wird auch Ophit bzw. Ophiolith genannt und besteht chemisch gesehen aus basischem Magnesium-Silicat, * Mohshärte 2-5,5; es ist grünlichgrau, wobei die grünen Farbschattierungen meist schlangenartig verlaufen. Schön gefärbter Serpentin (* Edelserpentin) findet als * Schmuckstein Verwendung und wird Edelserpentin genannt. Andere Schmuckstein-Varianten des Serpentins sind der einfarbig apfelgrüne Bowenit und der gleich gefärbte, aber schwarze Einschlüsse aufweisende Williamsit.
E. M. HOYER, Zur Materialgeschichte des Sächs. Serpentinsteins von den Anf. bis zum Ausgang des 18. Jh., Diss. Leipzig 1983; W. SCHUMANN, Edelsteine und Schmucksteine, BLV Bestimmungsbuch, München 1991; E. M. HOYER, Sächsischer S. Ein Stein u. seine Verwendung. Begleitbuch zur Ausst. Marmor Zeblicius - Zöblitzer S.stein. Ein unbekannter Schatz des Erzgebirges ..., Leipzig, Mus. für Kunsthandwerk, Leipzig 1996.
|