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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Silen (griechisch Silenos, lateinisch Silenus). Silenen galten wie die * Nymphen als Naturgeister oder auch Gottheiten.

Spezielle Erwähnung findet ein Silen, der als Erzieher und Begleiter des Gottes * Dionysos/Bacchus fungierte. Er wird wie die * Satyrn mit spitzen Pferdeohren oder Bocksohren und ebensolchem Schwanz dargestellt, unterscheidet sich von ihnen aber durch die nur kurzen Hornstummel und die meist nach Menschenart ausgebildeten Beine und Füße. Der Silen wird für gewöhnlich als alter Mann mit Knollennase, halber mit Weinlaub bekränzter Glatze und dickem Wanst dargestellt, der in leichtem Rausch schlafend auf einem Esel sitzt. Er gilt als gutmütig und soll von Landleuten mit Blumengirlanden gefesselt worden sein, um ihn zu Weissagungen zu bewegen. König Midas befragte Silen über das menschliche Schicksal (Herodot 8, 138, 3), brachte ihn dann zu Dionysos zurück und hatte dafür einen Wunsch frei (* Midas).

K. SCHAUENBURG, S. beim Symposium, in: Jahrb. des Dt. Archäolog. Instituts 88, 1973.


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