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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Sinne , Die fünf. Sie wurden früher oft in Form von Tieren oder Gegenständen symbolisiert, z. B. auf * Stillleben, oder sie wurden durch Männer personifiziert, die bei charakteristischen Tätigkeiten wiedergegeben sind, bzw. durch antikisch gekleidete Frauen mit entsprechenden Attributen.

1. Gesicht: Spiegel, Greifvogel (Adler, Falke);
2. Gehör: Musikinstrumente (* Laute usw.) oder Hase;
3. Gefühl: Schildkröte;
4. Geruch: Hund oder Blume;
5. Geschmack: Früchte oder Affe (bekannt für Naschhaftigkeit).

Erwähnungen der Sinne wurden früher meist mit moralisierenden Ermahnungen verknüpft, mit dem Hinweis, dass der Gebrauch der Sinne leicht zum Laster führen könne.

F. MÜTHERICH, An Illustration of the Five Senses in Mediaeval Art, in: Journal of the Warburg and Courtauld Inst. 18, 1955; M. PUTSCHER, Die fünf S., in: FS f. W. Krönig, Aachener Kunstbl., Bd. 41, Düsseldorf 1971.


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