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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Sophiendukaten , Kinderdukaten, Dreifaltigkeitsdukaten, Anfang 17. Jh. im Auftrag der Kurfürstin Sophie von Sachsen geprägte Goldmünze, die als * Godengabe häufig Erwähnung findet.
Zurückzuführen ist diese Vorliebe auf die am * Avers befindliche * Umschrift: "Wol dem der Freude an seinen Kindern erlebt". Am * Revers sind die Symbole der hl. * Dreifaltigkeit zu sehen, das * Auge Gottes, das * Christusmonogramm IHS und die * Heiliggeisttaube. Sophie ließ den Sophiendukaten zu Weihnachten 1619 zu Ehren ihrer Kinder prägen, zu denen der nachmalige Kurfürst Johann Georg I. (1611-1656) zählte. Die Münze erfreute sich so großer Beliebtheit, dass sie bis 1872 in Dresden geprägt und um 3 1/2 * Taler verkauft wurde.
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