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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Spiralsäule , spiralförmig gewundene Säule, sie wird in der Architektur auch * Salomonika genannt, abgeleitet vom Tempel * Salomons.
In einfachem * Wund gedrechselte Säulen waren vor allem im 16. Jh. als Unterbau von * Kabinetten beliebt. Auch die Vorderfront der großen Hallenschränke des 17./18. Jh war oft durch gedrechselte stehende Säulen gegliedert. Der Historismus übernahm neben anderen Dekorformen auch die Spiralsäule. Im Barock und Historismus waren aus Elfenbein gedrechselte Schaustücke mit in mehrfachem Wund gedrechselten Spiralsäulen in Mode.
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