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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Baguette , franz., "Stab",
Terminus für den rechteckigen (Edel-)Steinschliff, bei dem Ober- und Unterteil des "Langsteins" durch eine * Rundiste getrennt sind. Der Schliff wird auch "Langcarrée" genannt, die mehr quadratische Version dagegen "Karreeschliff". Kleine Steine mit Baguetteschliff heißen "Stäbchen" (engl. "Needels"). Durch das Variieren im Verhältnis von Länge, Breite und Höhe des Ober- und Unterteils kann der Schliff abgewandelt werden. Der Baguetteschliff scheint erstmals 1925 bei Diamanten angewendet worden zu sein. Wenn die Kanten des Baguetteschliffs noch einmal gebrochen werden, entsteht der so genannte Smaragdschliff.
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