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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Sturzbecher , trichterförmiger Becher des 15.-17. Jh. ohne Standfläche.

Da es keinen "Fuß" gibt, können die Becher nur umgestürzt am Becherrand abgestellt werden. Je nach Ausführung und Brauchtum sollten sie in einem Zug ausgetrunken werden. Sie hießen deshalb im Volksmund auch "Trinkaus". Es gibt sie aus den verschiedensten Materialien, u. a. aus Glas, * Steinzeug und (Edel-)Metall. Eine Sonderform sind die holländischen * Windmühlenbecher. Nach dem Anblasen der Mühlenflügel mittels eines am Becher angebrachten Blasrohres musste der Inhalt geleert werden, bevor sie stillstanden. Zu den bekanntesten Sturzbechern zählen die so genannten * Jungfernbecher. Zu den Sturzbechern zählen auch die vor der * Parforcejagd den im Sattel sitzenden Reitern zum traditionellen Trunk gereichten englischen * Stirrup-cups ("Steigbügel-Becher"). Sie sind meist in Form eines Fuchs- oder Hundekopfes ausgebildet, manchmal auch als Hirschhaupt.


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