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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Banause , griech., "Ofenheizer" (niedriger Handwerker),

Alte Bezeichnung für eine Person, die nicht zu den Freigeborenen zählte und mit der Hände Arbeit für ihren Lebensunterhalt sorgen musste. Das Ausüben der freien Künste" (* Artes liberales) war dem Banausen verwehrt. Dass nur rein geistige Tätigkeit, ohne Erwerbsabsichten, mit gesellschaftlicher Akzeptanz rechnen durfte, galt lange Zeit als feste Grundeinstellung. Selbst berühmte Künstler  und Musiker wie Mozart sowie Ärzte bzw. Wissenschafter wie Ingenhousz wurden, da vom Erwerb abhängig, gesellschaftlich weitgehend isoliert. Eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen die gesellschaftlichen Schranken fielen, war der Spieltisch. Heute wird mit Banause gewöhnlich ein kleinlicher, nur auf den Nutzen bedachter Mensch bezeichnet, dem eine gediegene Bildung und vor allem Kunstverständnis fehlen.


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