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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Titanen , in Hesiods "Theogonie" die sechs Söhne und sechs Töchter des * Uranos (Himmel) und der Urmutter * Gäa (Erde).

Die Titanen waren zum Teil ehelich miteinander verbunden: * Hyperion (verehelicht mit * Theia); * Iapetos (nichttitanische Gemahlin); Koios (Phoibe); Kreios (nichttitanische Gemahlin); * Kronos (* Rhea) und * Okeanos (* Tethys). Die Titaninnen * Themis und * Mnemosyne waren Geliebte des Gottes * Zeus. * Atlas wird gleichfalls als Titan bezeichnet; er war der Sohn des Titanen Iapetos und der * Okeanide Klymene (in manchen Quellen gilt auch sie als Titanin).

Angestiftet von seiner Mutter Gäa, entmannte Kronos seinen Vater Uranos mit einem Sichelmesser und wurde zum Weltherrscher und Oberhaupt der zweiten Göttergeneration. Um einem gleichen Schicksal zu entgehen, verschlang Kronos alle Kinder, die seine Schwestergemahlin Rhea zur Welt brachte, unmittelbar nach ihrer Geburt. Durch eine List verhinderte Rhea, dass Zeus, ihr letztgeborener Sohn, gleichfalls verschlungen wurde. Als Mundschenk sorgte Zeus später dafür, dass Kronos einen mit Salz versetzten Trunk zu sich nahm, von dem ihm so übel wurde, dass er alle seine verschluckten Nachkommen ausspie.

Gemeinsam mit seinen Brüdern * Poseidon und * Hades sowie unter Mithilfe der * Kyklopen und * Hekatoncheiren stürzte Zeus dann seinen Vater Kronos und wurde Oberhaupt der dritten Göttergeneration. Neben ihm herrschten Poseidon, dem das Meer zufiel, und Hades, der die Unterwelt regierte. Die Titanen versuchten auf den Rat Gäas hin, Zeus und die mit ihm herrschenden Götter wieder zu stürzen, unterlagen aber. Der Kampf der Titanen gegen die Kroniden, die Kronossöhne Zeus, Poseidon und Hades, wird "Titanomachie" genannt. Der besiegte Kronos wurde mit den ihm ergebenen Titanen in den * Tartarus gestürzt. Darstellungen von Titanen finden sich u. a. häufig in * Planetenbüchern.

F. G. JÜNGER, Die T., Frankfurt/M. 1944; J. DÖRIG, O. GIGON, Der Kampf der Götter und T., Olten, Lausanne 1961.


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