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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Totenbretter , Leichenladen, * Rechbretter.

Tote wurden in manchen Gegenden bis ins 19. Jahrhundert von ihrem Wohnsitz in die Totenkapelle oder Kirche auf Totenbrettern getragen und auf diesen auch aufgebart. Die z. B. heute noch in Bayern übliche Redensart "aufs Brett kommen" bezieht sich auf diesen Brauch und bedeutet sterben. Die schmalen, über zwei Meter langen, oft schön bemalten und mit Sprüchen versehenen Totenbretter wurden meist auf Vorrat hergestellt und nur der Name sowie das Sterbedatum des Toten eingesetzt. Nach der Bestattung stellte man das Totenbrett zur Erinnerung an den Toten im Freien auf, z. B. an Wegkreuzungen oder an einen Baum, Zaun oder die Tür eines Wirtschaftsgebäudes (auf Bauernhöfen) genagelt.


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