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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Baptisterium , griech.-lat. (von griech. baptein, "tauchen"), "Badebecken", "Tauchbecken" der Thermenanlagen. 

1) Taufbecken.

2) Gebäude, in dem die christliche Taufe vollzogen wurde; seit frühchristlicher Zeit ein unmittelbar neben einer (Bischofs-)Kirche errichteter, zumeist * Johannes d. T. geweihter Zentralbau.  Im Zentrum des Baptisterium stand ein von "lebendigem", d. h. fließendem Wasser gespeistes Becken. Getauft wurde früher nur in Baptisterium, die Täuflinge selbst waren Erwachsene. Bei der Taufzeremonie stiegen sie in das Becken und wurden mit Wasser übergossen. Nach den Forschungen von Emminghaus erfolgte die Taufe nicht durch Untertauchen, wie oft angenommen. In Italien baute man noch eigenständige B., als nördlich der Alpen die Taufe bereits seit langem in den jeweiligen Ortskirchen unter Verwendung eines kleinen Taufbeckens vollzogen wurde.

E. FÄRBER, Der Ort der Taufspendung, in: Archiv f. Liturgiewissenschaft 13, 1971; J. H. EMMINGHAUS, Semiotik altchristl. Taufhäuser, in: Zeitschr. für kath. Theologie 107, 1985, S. 39-51.


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