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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Barett , seit Ende 15. Jh. bekannte, aus (besticktem) Stoff, Samt oder gefütteter * Seide bestehende, flache, runde (früher auch viereckige) Kopfbedeckung ohne Schirm und Krempe.

Das von Männern wie Frauen getragene Barett war ein Zeichen der gebildeten Stände. Vor allem in der Renaissance wurde am Barett oft als Schmuck eine * Agraffe getragen. Perlenschnüre als Schmuck des Barett waren dem Adel vorbehalten. Die * Landsknechte trugen als Zier des Baretts meist Straußenfedern. Bei den traditionsreichen Trachten an Universitäten und bei Kommunalbehörden  ist das Barett zum Teil heute noch in Verwendung. In abgewandelter, verkleinerter Form hat sich das Barett in der so genannte "Baskenmütze" (österr. auch "Pullmanmütze") erhalten. Das Barett wird heute vor allem von speziellen Polizei- und Militäreinheiten getragen. Vom Barett ist das * Birett der katholischen Geistlichen zu unterscheiden.


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