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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Trippe , von mittelniederländisch trippen "gehen", "laufen",

Hölzerne Unterschuhe des 14./15. Jh. Sie besaßen außer dem Absatz noch eine hohe Stütze unter dem Mittelfuß. Die Trippe wurden mit Riemchen am Fuß festgebunden, um die * Schnabelschuhe oder den mit Ledersohle verstärkten strumpfähnlichen Beinling vor Schmutz, Schnee und Regenwasser zu schützen. Es waren früher bestenfalls die Hauptstraßen großer Städte gepflastert, ansonsten versank man bei Regenwetter im Morast. Aber auch die gepflasterten Straßen waren oft schlecht passierbar, weil der Unrat aus den Häusern großteils auf die Straße gekippt und Abwässer sowie Regen- und Schneewasser oberirdisch abgeleitet wurden.

I. LOSCHEK, Reclams Mode- und Kostümlexikon, Stuttgart 1994.


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