Triptychon , von griechisch, triptychos, "dreigefaltet", dreiteiliges Relief- oder * Tafelbild.
* Flügelaltäre sind in der Regel in Form von Triptychen gestaltet, d. h. sie bestehen aus einem Mittelteil und zwei zusammenklappbaren Seitenteilen. Ein Seitenteil ist für gewöhnlich halb so breit wie das Mittelstück, so dass beide Seitenflügel den Mittelteil bedecken, wenn sie zugeklappt sind. Bis in die zweite Hälfte 15. Jahrhundert waren Einzelbilder als Wandschmuck nahezu unbekannt. Die damals üblichen Tafelbilder wurden entweder in Altäre eingesetzt oder im Klappverband als * Diptychen, Triptychon oder * Polyptychen aufgestellt.
K. LANKHEIT, Das T. als Pathosformel, in: Abh. der Heidelberger Akad. der Wiss., Phil.-hist. Klasse 4, Heidelberg 1959; J. HAMMER, Zur Bildgattung des T., in: Bild. Kunst 10, 1968; W. PILZ, Das T. als Kompositions- u. Erzählform in der dt. Tafelmalerei von den Anfängen bis zur Dürerzeit, München 1970; M. BECKMANN, Die Triptychen, Kat., Frankfurt/M. 1981.
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