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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Trojanischer Krieg , nach Homer die zehn Jahre dauernde Belagerung * Trojas durch die Griechen.

Wann und ob der Krieg tatsächlich stattgefunden hat, bleibt ungewiss. In der Mythologie wird als Anlass für den Trojanischen Krieg das Urteil des * Paris angegeben: Bei der Hochzeit des griechischen Helden * Peleus mit der * Nymphe * Thetis war * Eris, die Göttin der Zwietracht, nicht eingeladen worden, und man verwehrte ihr infolgedessen auch den Zutritt. Sie warf deshalb den als Geschenk mitgebrachten goldenen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" unter die Hochzeitsgäste. Sowohl * Aphrodite als auch * Athene und * Hera beanspruchten den Preis für sich und riefen * Zeus als Schiedsrichter an.

Zeus entschied, dass der für seine Schönheit bekannte trojanische Königssohn Paris die Wahl treffen solle. Jede der drei Göttinnen versuchte daraufhin, den Jüngling durch Versprechungen in seiner Entscheidung zu beeinflussen. Der Sage nach entschied sich Paris für Aphrodite, die ihm die Liebe der schönsten Sterblichen in Aussicht gestellt hatte. Nach Erhalt der goldenen Frucht beeinflusste Aphrodite die mit * Menelaos verheiratete schöne Helena, dass sie sich von Paris rauben ließ und ihm in seine Heimat folgte. Die Griechen stellten eine Flotte zusammen, und * Agamemnon, der ältere Bruder des Menelaos, war sogar bereit, seine Tochter Iphigenie für günstigen Wind zu opfern, um mit den Schiffen nach Troja zu gelangen und die Schmach zu rächen.

Die zehn Jahre währenden Kämpfe um Troja werden in der * Ilias beschrieben. Die entscheidende Rolle bei der Einnahme der Stadt spielte ein hölzernes Pferd, das später * Trojanisches Pferd genannt wurde. (Vgl. * Achill, * Äneas, * Hektor, * Kassandra, * Laokoon, * Myrmidonen, * Odysseus, * Patroklos und * Sinon).

M. R. SCHERER, The Legends of Troy in Art and Literature, New York, London 1964; M. WOOD, Der Krieg um Troja, Frankfurt/M. 1985.


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