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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Trompe , französisch, "Jagdhorn",

Bezeichnung für den so genannten Ecktrichter, d. h. die über eine Gebäudeecke gemauerte nischenartige Wölbung, um den Übergang von der eckigen Form zum Kreis der Kuppel zu bilden. Die Trompe wurde erstmals im römischen Gewölbebau verwendet. Trompen in Form kleiner Nischenwölbungen dienten u. a. dazu, um vom quadratischen Querschnitt eines Turmunterbaus zu einem vieleckigen, meist achteckigen überzuleiten, über dem dann die Kuppel gestaltet ist.

J. ROSINTAL, Pendentifs, T. und Stalaktiten, Leipzig 1912, W. RAVE, T. und Zwickel, in: FS für J. H. Jantzen, Berlin 1951; J. FINK, Die Kuppel über der Vierung, Freiburg i. Br. 1958.


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