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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ultramarin , von lateinisch ultra, "jenseits", und mare, "Meer",

Leuchtend-blaues, seit dem 6. Jahrhundert nachweisbares, aus pulverisiertem * Lapislazuli hergestelltes und in allen Maltechniken verwendbares * Pigment. Auf den Umstand, dass der Grundstoff "von jenseits des Meers" kam, weist auch der im Mittelalter gebräuchliche Name "Azurium transmarinum" hin. Da Lapislazuli zu einem großen Teil aus Lasurit besteht, nannte man das Pigment auch "Lasurblau". Bei Verwendung bestimmter Bindemittel verwandelt sich das leuchtende Blau des Ultramarin in Grau (Ultramarinkrankheit). Seit 1826 wird das bis dahin teure Ultramarin künstlich hergestellt.

E. DENNINGER, Die Herstellung von reinem, natürlichem U.blau aus Lapislazuli nach der Methode C. Cenninis, in: Maltechnik 70, 1964; H. KÜHN, H. ROOSEN-RUNGE, R. E. STRAUB, M. KOLLER, Reclams Handb. der künstl. Techniken, Bd. 1, Stuttgart 1988.


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