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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Bartmannskrug , vom 16.-18. Jh. beliebter, bauchiger, sich nach oben zu stark verengender Krug aus meist braunglasiertem * Steinzeug, bei dem gegenüber dem Henkel, vom Hals des Kruges abwärts, das Antlitz eines bärtigen Mannes dargestellt ist.

Ursprünglich wurden die maskenförmigen Bartmänner aus dem Material des Kruges modelliert, später mit Formen gepresst. Ein Großteil der Bartmannskrüge besteht aus * Rheinischem Steinzeug. Das Zentrum der Hersellung war seit ca. 1520 Köln, neben zahlreichen anderen Orten, wie z. B. Frechen und Siegburg. Die Krüge waren auch in England beliebt, wo sie "Bellarmines" hießen und als Karikatur des verhassten Gegenreformators Kardinal Robert Bellarmin (1542-1621) galten, der einen langen Bart trug.

F. H. BARDENHEUER, Gedanken über B., in: Keramos 10, 1960; G. v. BOCK, Die Entwicklung der Bartmaske am Rhein. Steinzeug, in: Keramos 34, 1960; B. LIPPERHEIDE, Das Rheinische Steinzeug und die Graphik der Renaissance, Berlin 1961; G. REINEKING v. BOCK, Steinzeug, Kat. Köln, Kunstgewerbemuseum, 1971.


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