Velinpapier , handgeschöpftes * Papier mit harter, sehr glatter, pergamentähnlicher Oberfläche.
Die Glätte wurde durch Verwendung besonders feinmaschiger Siebeinsätze aus Kupferdraht bei den Schöpfformen erzielt. Das erste Buch auf Velinpapier druckte J. Baskerville, unter Verwendung von Velinpapier des englischen Papierherstellers Whatman. Wegen seiner feinen Oberfläche geschätzt, wurde Velinpapier besonders für Federzeichnungen verwendet. Da es stark geleimt und deshalb hart ist, eignet es sich nicht für Stiche und Radierungen.
M. AUDIN, De l´origine du papier velin, in: Gutenberg-Jahrb. 1928.
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