Batik , malaiisch, javan., "gesprenkelt",
Ein auf Java entwickeltes Verfahren zur Verzierung von Stoffen, insbesondere von Seide. Die Technik ist mehr als 1400 Jahre alt und wurde von holländischen Seefahrern und Kaufleuten nach Europa gebracht. Zunächst wird heißes Wachs auf die nicht zu färbenden Stellen aufgetragen und das Gewebe dann in eine Farblösung getaucht. Die mit Wachs beschichteten Partien bleiben weitgehend ungefärbt. Die Farbe dringt nur durch Risse im Wachs ein, wodurch die charakteristischen gesprenkelten Farbspuren entstehen. Nach dem Färbevorgang wird das Wachs mit heißem Wasser abgeschmolzen und der Vorgang für jede weitere Farbe wiederholt.
Lit.: J. A. LOEBER, Das Batiken, eine Blüte des indones. Kunstlebens, Oldenburg 1926; H. GRAUPNER, Stoffdruck u. B., Leipzig 1961; I. FIEGERT, Die Kunst des Batikens, Dresden 1963; R. KÖHLER, B.technik: eine prakt. Anleitung, Leipzig 1977; M. SPÉE, B., traditionell und modern, Bonn-Röttgen 1981; A. Haake, Javanische B. Methode, Symbolik, Gesch., Hannover 1984.
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