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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Wärmepfanne , runder, pfannenförmiger Behälter aus Kupfer, Messing, Silber oder Neusilber, mit langem stielförmigem Holzgriff und durchbrochenem Deckel.

Wärmepfannen wurden mit glosender Holzkohle gefüllt und dienten ab dem 15./16. Jahrhundert zum Wärmen des kalten Bettzeugs. (Vorher fanden erhitzte glatte Steine Verwendung.) Die * Ajourarbeit des Deckels der Wärmepfanne ist meist ornamental, manchmal auch figural gestaltet und oft mit Gravuren verziert. Seit dem letzten Viertel 18. Jh. wurden die wegen der glimmenden Holzkohle brandgefährlichen Wärmepfannen durch ovale oder flaschenförmige Exemplare ersetzt, die man mit heißem Wasser füllte. Anstelle des langen Holzstiels sind sie mit einem am Oberteil gelegenen oder mit zwei gegenüberliegend an den Seiten angebrachten Handgriffen versehen.


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