|
|
|
Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
|
| Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen. |
Welsche Haube . Etymologisch leitet sich das Wort "welsch" von dem keltischen Stamm Volcae ab. Seit dem SpätMA verbindet man mit "welsch" die Bedeutungen romanisch, französisch, italienisch und allgemein "fremd(sprachlich)" (vgl. Kauderwelsch).
Bezeichnung für eine mehrfach geschweifte Turmbedachung, die in der klassischen Form aus einer glockenförmig geschweiften Haube, einem laternenartigen Zwischenstück darüber und einer abschließenden Zwiebelhaube besteht. Die Dachform wurde in der Renaissance vor allem in Süddeutschland und Österreich gebaut, erstmals bei den Türmen der Liebfrauenkirche in München. Es gibt auch Ausführungen, die aus drei geschweiften Dachformen und zwei * Laternen zusammengesetzt sind.
|
|
Der Kunstbegriff des Tages per E-Mail!Auf Wunsch senden wir Ihnen regelmäßig einen Begriff aus dem Kunstlexikon per E-Mail zu. Zur Anmeldung »
|
|
| |
|
| |