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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Welsche Haube . Etymologisch leitet sich das Wort "welsch" von dem keltischen Stamm Volcae ab. Seit dem SpätMA verbindet man mit "welsch" die Bedeutungen romanisch, französisch, italienisch und allgemein "fremd(sprachlich)" (vgl. Kauderwelsch).

Bezeichnung für eine mehrfach geschweifte Turmbedachung, die in der klassischen Form aus einer glockenförmig geschweiften Haube, einem laternenartigen Zwischenstück darüber und einer abschließenden Zwiebelhaube besteht. Die Dachform wurde in der Renaissance vor allem in Süddeutschland und Österreich gebaut, erstmals bei den Türmen der Liebfrauenkirche in München. Es gibt auch Ausführungen, die aus drei geschweiften Dachformen und zwei * Laternen zusammengesetzt sind.


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