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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Weltwunder der Antike . Die älteste Aufzählung der sieben Weltwunder des Altertums wird dem griechischen Dichter und Gelehrten Kallimachos (zwischen 305 u. 240 v. Chr.) zugeschrieben. Sie ist in einem Epigramm des Antipatros von Sidon überliefert (130 v. Chr.) und umfasst:
  • 1. Die ägyptischen Pyramiden. Im Gegensatz zu den anderen Bauwerken sind sie noch erhalten.

  • 2. Die Hängenden Gärten der Königin * Semiramis in Babylon.

  • 3. Der Artemis-Tempel in Ephesus (Mitte 6. Jh. v. Chr.).

  • 4. Die Kolossalstatue des Zeus in Olympia. Sie wurde von * Phidias in * chryselephantiner Manier errichtet.

  • 5. Das * Mausoleum von Halikarnassos (Mitte 4. Jh. v. Chr.).

  • 6. Der Koloss von Rhodos (Statue des Sonnengottes Helios, ca. 285 v. Chr.)

  • 7. Die babylonischen Mauern (Stadtmauern von * Babylon). Später wurden oft andere, aktuellere Bauten genannt. Anstatt der babylonischen Mauern wird meist der Leuchtturm der Insel Pharus bei Alexandria erwähnt.

    Wie es heißt, soll König Ptoleamios II. den Baumeister Philadelphos mit dem Bau des 279 v. Chr. fertiggestellten etwa 120 m hohen, in drei Geschosse gegliederten Turms beauftragt haben. Er wies den Seeleuten eineinhalb Jahrtausende lang den Weg und wurde erst im 14. Jh. n. Chr. durch ein Erdbeben zerstört.


Eingehend mit den Weltwundern auseinandergesetzt haben sich auch der griechische Historiker Strabon (ca. 63 v. Chr. bis ca. 23/26 n. Chr.) und der römische Historiker Plinius d. Ä.

Th. DOMBART, Die Sieben W. des Altertums, München 1967; M. DAWID, W. der Antike, Frankfurt/M., Innsbruck 1968; A. VAHLEN, W. der Antike, Leipzig, Jena, Berlin 1983; A. VAHLEN, W. der Antike, Leipzig, Jena, Berlin 1986; P. CLAYTON, M. PRICE (Hg.), Die Sieben W., Stuttgart 1990; W. EKSCHMITT, Die Sieben W. Ihre Erbauung, Zerstörung u. Wiederentdeckung, Mainz 1991.


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