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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Werkstattarbeit , in der Bildenden Kunst früher Bezeichnung für Bildhauerarbeien und Malereien, die von Gesellen und Schülern eines Meisters, d. h. aus der Werkstatt des Meisters stammen.
Heute werden fälschlich auch Objekte als Werkstattarbeit bezeichnet, die zwar Ähnlichkeiten mit den Arbeiten eines bekannten Meisters aufweisen, bei denen die stilvergleichenden Merkmale aber nicht ausreichen, um in ihnen Werkstattarbeiten in engerem Sinne zu sehen. Man spricht dann besser von Werken "im Stil von ...". Kunstwerke, bei denen nur die wichtigen Partien vom Meister selbst stammen, die * Staffage aber von Mitarbeitern gemalt wurde, gelten trotzdem als eigenhändige Werke des Meisters. Von P. P. Rubens ist beispielsweise bekannt, dass er ein ganzes Heer von Mitarbeitern beschäftigte, u. a. A. van Dyck, und sich oft nur auf die Ausarbeitung des Wesentlichen beschränkte.
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