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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Wundmale Christi . Mit dem Ausdruck werden die fünf tiefen Wunden Christi bezeichnet, die ihm, abgesehen von den zahlreichen Wunden durch die Geißelung und die Dornenkrönung, bei der Kreuzigung zugefügt wurden, und zwar die vier durch Kreuzesnägel entstandenen Verletzungen und die Lanzenstichwunde an der Seite. Im Volksmund werden die Wundmale Christi auch "Herrgottsklein" genannt.
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