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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Baumölkrug , seit dem 16. Jh. gebräuchlicher zweihenkeliger Zinnhumpen mit zweigeteiltem Deckel. Dem Namen nach wird angenommen, dass der Baumölkrug ursprünglich zur Aufbewahrung von Baumöl (Olivenöl) diente. Später finden solche Krüge in Schlesien und Süddeutschland u. a. auch bei Zunfttreffen Erwähnung. Sie wurden mit Bier gefüllt und mussten von Jung-Gesellen in einem Zug geleert werden.

R. SCHOLZ, Humpen und Krüge. Trinkgefäße 16.-20. Jh.


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