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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ziffernsysteme , Bezeichnung für die Art, wie eine beschränkte Anzahl von Symbolen (etwa Buchstaben oder eigene Ziffernzeichen) kombiniert werden, um jeden beliebigen Zahlenwert auszudrücken.

1. Im Griechischen und Hebräischen sind den Buchstaben des ganzen Alphabets Zahlenwerte zugewiesen, dem 1.-10. Buchstaben die Werte 1-10, dem 11.-20. Buchstaben die Werte 20-100 usw. Hohe Werte können durch Zusatzzeichen ausgedrückt werden.

2. Im abendländischen Kulturkreis war in der römischen Antike, im Mittelalter und noch bis ins 15. Jahrhundert (zum Teil bis heute) das römische Zahlensystem in Verwendung. In diesem Zahlensystem sind nur gewisse Buchstaben zugleich Zahlensymbole, und zwar: I = 1, V = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D (auch geschrieben I + verkehrtes C) = 500, M (auch geschrieben C + I + verkehrtes C) = 1000. Der doppelte und dreifache (manchmal auch der vierfache) Wert wird durch Wiederholung desselben Symbols dargestellt, z. B. III = 3, XX = 20, CCCC = 400. Meist wird der vierfache Wert aber durch Subtraktion von der nächsthöheren Einheit dargestellt, symbolisiert durch Voranstellung, z. B. IV = 1 von 5 = 4, IX = 1 von 10 = 9, XL = 10 von 50 = 40 usw. Die so entstandenen Werte werden durch Hintereinanderschreiben additiv kombiniert, z. B. M + CM + XC + V + I = 1000 + 900 + 90 + 5 + 1 = 1996. 3.

Das heute international allein übliche Zahlensystem nennen wir die "arabischen Ziffern", obwohl sie eigentlich aus Indien stammen. Der unbestreitbare Vorteil dieses Zahlensystems liegt in der Erfindung der Null und, damit verbunden, des Stellenwertes der 10 Ziffern. Eintausendneunhundertsechsundneunzig wird ja bekanntlich so dargestellt, dass 6 an letzter Stelle 6 x 1 bedeutet, 9 an vorletzter Stelle 9 x 10, an drittletzter Stelle 9 x 100 und 1 an der viertletzten Stelle schließlich 1 x 1000. Die Null kann jeweils angeben, dass eine Stelle nicht besetzt ist, also etwa 0 x 100 in der Zahl 2048. Bekannt wurde das arabische Zahlensystem in Europa im 12. Jh., aber erst seit dem 16. Jh. ist es allgemein üblich. Die Ziffern hatten schon damals ein den heutigen ähnliches Aussehen, bis auf die Ziffer 4, die anfangs einer unten offenen Acht glich.


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