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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Zeus

, höchster Gott der Griechen, Sohn der * Titanen * Kronos und * Rhea, Brudergemahl der * Hera (als andere Gemahlinnen werden auch * Metis und, bei Homer, * Dione angeführt).

Der dem römischen Gott * Jupiter gleichgestellte Zeus begründete die Herrschaft der * Olympischen Götter. Seine Attribute sind Zepter, Donnerkeile (Blitze), Eiche und Adler. Zu seinen Nachkommen, die er zum Teil mit seinen zahlreichen Geliebten zeugte, zählen:
* Amphion,
* Aphrodite,
* Apollon,
* Ares,
* Arkas,
* Artemis,
* Athena,
die * Chariten,
* Dionysos,
die * Dioskuren,
* Hebe,
* Helena,
* Hephaistos,
* Herakles,
* Hermes,
die * Horen,
* Minos,
die * Musen,
* Persephone,
* Perseus
und * Zethos.

Aus Angst vor Entmachtung - so wie er seinen Vater * Saturn entmachtet hatte - verschlang der Titan Kronos alle seine Kinder unmittelbar nach ihrer Geburt. Der letztgeborene Zeus entging diesem Schicksal, weil Rhea ihrem Gemahl statt des Neugeborenen einen mit Tüchern umwickelten Stein, anderen Quellen zufolge ein Fohlen, gereicht hatte. Nachdem Zeus in seinem Versteck von * Amalthea aufgezogen und von den * Kureten bewacht worden war, richtete es seine Mutter Rhea so ein, dass er Mundschenk seines Vaters Kronos wurde. Zeus (oder die kluge Metis) versetzte einen Trunk mit Salz und Bitterstoffen, so dass Kronos sich übergeben musste und alle seine vorher verschluckten Kinder erbrach. Zeus befreite auch die in den * Tartarus verbannten * Kyklopen und die drei Hundertarmigen, deren Wärterin Kampe er tötete.

Aus Dankbarkeit erhielt Zeus die von den Kyklopen geschmiedeten Donnerkeile (Blitze) zum Geschenk. Nachdem Poseidon den Herrschergott Kronos mit seinem Dreizack abgelenkt hatte, vermochte ihn Zeus mit einem der Donnerkeile niederzustrecken. Die drei Hundertarmigen deckten die anderen Titanen mit einem Hagel von Steinen ein, und * Pan erschreckte sie mit seinem Geschrei so sehr, dass sie die Flucht ergriffen und den Platz für die Herrschaft des Zeus und seiner Brüder freimachten (* Titanomachie). Zeus residierte fortan als oberster Gott auf dem * Olymp, Poseidon herrschte über die Meere und Hades in der Unterwelt. Noch war die Herrschaft aber nicht endgültig gesichert. * Gäa versuchte, die Gewalt der Olympischen Götter mit Hilfe der * Giganten zu brechen, doch unterlagen diese im Kampf (* Gigantomachie), und Zeus sowie die anderen olympischen Götter blieben an der Macht.

A. B. COOK, Zeus. A Study in ancient Religion, 3 Bde. Cambridge 1914-1940; H. v. HÜLSEN, Z., Vater der Götter und Menschen, Mainz 1967; H. KRAUSS, E. KUTHEMANN, Was Bilder erzählen. Die klass. Gesch. aus Antike u. Christentum in d. abendländ. Malerei, München 1988.


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