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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Beau Dieu , franz., "schöner Gott",

Terminus für einen in der französischen Frühgotik üblichen, idealisiert gestalteten Christustypus. Die rechte Hand des * Heilands ist zum Segnungsgestus erhoben, in der Linken hält er das Buch des Lebens. Die Darstellung des Beau Dieu ist in Verbindung mit Kirchenportalen (Weltgerichtsportalen) zu finden, wobei als zweites gegensätzliches Motiv Christus als strenger Richter und Beherrscher des Alls auf dem Thron sitzend zu sehen ist. Als frühestes Beispiel dieser Motivkombination gilt das Mittelportal des S.-Querhauses von Chartres (1210-1215).

A. KATZENELLENBOGEN, The Sculptural Programme of Chartres Cathedral ..., Baltimore 1959.


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