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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Zimier , das, Helmzier, Helmkleinod, Bezeichnung für den bekrönenden Abschluss des Ritterhelms.

Ursprünglich sollte das Zimier seinen Träger größer und dadurch furchterregend erscheinen lassen. Des Gewichts wegen war das Zimier selten geschmiedet. Berichtet wird von Zimier aus geleimter bemalter Leinwand, aus mehreren verleimten Lagen * Pergament und aus versteiftem Leder. Topfhelme mit Zimier sind z. B. in der Waffensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien und in der Kathedrale von Canterbury erhalten. Turnierhelme waren oft mit einem Federbusch, der so genannten * Plumage, überhöht. Bei * Wappen befindet sich zwischen Helm und Zimier die * Helmdecke, die seit dem 16. Jh. meist zum bloßen * Helmlör (Helmband) reduziert wurde.

W. LEONHARD, Das große Buch der Wappenkunst, München 1976.


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