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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Bedel , Bedelbrett, von niederdeutsch Bede, "Abgabe",
Mit kurzem Handgriff versehene hölzerne Almosenbüchse in Schaufel- oder Kästchenform zum Einsammeln der Geldspenden während des Gottesdienstes. Die Rückseite ist meist mit religiösen Motiven beschnitzt. Das Bedel lässt sich seit dem 13. Jh. nachweisen. Seit dem Barock war die beutelförmige, aus verziertem Stoff oder Samt bestehende Ausführung für die Kollekte gebräuchlich (* Klingelbeutel)
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