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Rankenverzierung , Ornament, bestehend aus Pflanzenranken mit Blättern (Blattranke), manchmal auch mit Blüten.

Die Rankenverzierung kann linear verlaufen oder flächig ausgeführt sein. Obwohl der * Akanthus in der Natur keine Ranken bildet, ist die Akanthusranke in der Kunst sehr gebräuchlich. Ansonsten sind bei Rankenverzierungen noch Efeu-, Hopfen-, Wein- und Wickenranken zu erkennen, die anderen dargestellten Blätter sind meist keinen existenten Gewächsen zuzuordnen. Als "bewohnte Ranken" werden Rankenverzierungen bezeichnet, die von so genannten Rankenkletterern (* Wilden Männern) und diversen Tieren, vornehmlich Hunden und Hasen, belebt sind. Solche bewohnten Ranken waren von der Spätantike bis zur Renaissance beliebt. Im Mittelalter werden die Ranken mit dem hl. Garten in Verbindung gebracht und es wird sogar von hl. Ranken gesprochen.

E. BÖRSCH-SUPAN, Garten-, Landschafts- u. Paradiesmotive im Innenraum, Berlin 1967; M. FEHL, "Hl. Ranken". Spätgot. ornamentale Wand- u. Gewölbemalerei in rhein. Kirchen, Diss. Köln 1987; C. JAKOBI, Buchmalerei. Ihre Terminologie in der Kunstgesch., Berlin 1991.


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